Endlich Mittwoch und unser Highlight auf der gesamten Kreuzfahrt, wir legen im Hafen Civitavecchia an. Nein das ist nicht unser Highlight, dies ist der Hafen von Rom. Wir werden nach gut 1,5 Stunden Busfahrt in der ewigen Stadt ankommen, aber erstmal ging es raus aufs Deck und zum Heck um sich den schönen Sonnenaufgang anzuschauen. Das Wetter war wie bereits angekündigt super. 
Auf Deck 3 war heute der Ausgang an der Backbordseite, wer nicht weiss wo sich diese befindet, das ist in Fahrtrichtung die linke Seite. Guck mal da lernt ihr auch noch etwas auf unserem Blog :). So also die Busse standen bereit, die Treffpunkte waren verteilt im Schiff von Deck 9 bis 11 in der Nähe des Theatriums.
Nun aber runter zum Bus, Rom wartet auf uns. Circa eine Stunde später standen wir wohl vor einem der bekanntesten Bauwerke Roms, das Kolosseum.
Das Kolosseum wurde in der Antike auch Amphitheatrum Novum oder Amphitheatrum Flavium genannt. Es wurde zwischen 72 und 80 n. Christus erbaut und ist eines der Wahrzeichen der Stadt. Wir wollten das ganze natürlich auch von Innen sehen, so bot sich der Ausflug CIV13 bei AIDA bestens an. Dieser beinhaltete nämlich das Kolosseum inkl. Besichtigung, den Petersdom und ca. 3,5 Stunden Freizeit.
Also rein in die gute Stube mit unserer kleinen Gruppe. Unser Führer gab uns tolle Infos direkt über einen kleinen Kopfhörer, so konnten man ihn zu jederzeit super verstehen.


Nach vielen Infos hatten wir rund 20 Minuten Zeit um in die erste Etage zu gehen und das Kolosseum auf eigene Faust zu entdecken. Das haben wir uns nicht zweimal sagen lassen, es ging direkt nach oben. 
Kaum zu glauben das hier damals an die 50000 Menschen saßen und sich die grausamen Gladiatorenkämpfe angeschaut haben. Diese wurden von den Mitgliedern des Kaiserhauses ausgerichtet, die Bevölkerung hatte kostenlosen Zutritt. Am liebsten wurden die Kämpfe mit wilden Tieren geschaut.

Ganz zum Anfang war der Arenaboden nicht unterkellert, so konnten die Holzbohlen rausgenommen werden und die Arena wurde geflutet. Dort wurden dann Naumachien (Seeschlachten) aufgeführt. Später befanden sich in den Kellerräumen Kerker für zum Tode verurteilten Häftlingen, Käfige für die wilden Tiere, sowie die Bühnenmaschinerie für Falltüren, Rampen oder Aufzüge. Auch der unterirdische Zugang zur benachbarten Gladiatorenkaserne Ludus Magnus führe durch die Kellerräume. 
Nach einer guten Stunde ging es dann gemütlich zurück zum Bus. Noch ein letztes Foto vom wundervollen Kolosseum.

Jetzt fuhren wir mit dem Bus ca. 20 Minuten bis zum Petersdom. Setzt euch im Bus in Fahrtrichtung rechts, denn da sind die meisten Bauwerke zu sehen. Wir saßen leider links und konnten somit so gut wie keine Fotos während der Fahrt machen, dafür gibts jetzt wieder einige vom Petersdom.
Nach ein paar Infos durch die Reiseleitung wurden die Schäfchen frei gelassen und wir hatten ca. 4 Stunden Zeit Rom noch auf eigene Faust zu entdecken. Für uns wie für fast alle anderen aus der Gruppe ging es in den Petersdom, die Schlange war lang. Wartezeit in der Nebensaison ca. 20 Minuten, Messer usw. sollten besser direkt im Bus bleiben, denn diese dürfen nicht mit reingenommen werden -> Sicherheitskontrollen vor dem Eingang.


Durch die große Eingangshalle ging es dann in den Dom, so groß haben wir uns das Innenleben nicht vorgestellt. Es ist überwältigend! So viele Gemälde an den Wänden, die ganzen Skulpturen und das ganze Gold. Wenn ihr in Rom seid, nehmt euch die Zeit und schaut euch dieses göttliche Bauwerk an, ihr werdet es nicht bereuen. 
Über den Palazzo Torlonia ging es dann noch zur Engelsburg, welche gleichzeitig für uns der letzte Punkt auf diesem Ausflug war. Die Engelsburg wurde einst als Mausoleum für den römischen Kaiser Hadrian und seine Nachfolger errichtet, welche dann durch div. Päpste zur Burg umgebaut wurde. Seit dem Jahre 1906 wird die Burg als Museum genutzt. Für uns ging es bei dem Bomben Wetter noch ein wenig ins Cafe um die letzten Sonnenstrahlen bei einem leckeren Cappuchino zu genießen. Natürlich kann man in 4 Stunden noch einiges in Rom sehen und erleben. Viele Bauwerke findet ihr noch auf der Karte die ihr vom Reiseleiter bekommt. 
Die Rückfahrt dauerte ein wenig länger, da wir im Berufsverkehr feststeckten. Sonst war diese sehr unspektakulär.  Das war dann auch schon unser Ausflug in die ewige Stadt. Für uns wird es nicht der letzte gewesen sein, mal sehen wann wir das nächstes Jahr noch unterbringen können.

Einen weiteren Artikel über Rom findet Ihr hier: Stadtführung durch Rom

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