MS ASARA: Amsterdam


Einen wunderschönen guten Morgen von der MS Asara. Die erste Nacht an Bord war super. Die Zimmer sind so schön und die Betten wirklich total bequem. Man fühlt sich wie zu Hause. Damit wir gleich gut gestärkt Amsterdam erkunden können, geht es für uns erst mal zum Frühstück. Für die Frühaufsteher gibt es in der Lounge ab 7 Uhr leckere Croissants mit Kaffee oder Tee. Ab 07:30 Uhr öffnet auch das Hauptrestaurant zum frühstücken. Morgens wird das Frühstück in Buffet Form gereicht. Neben Omeletts und div. anderen Eierspeisen gibt es kleine Würstchen, frische Säfte, Brötchen, jede Menge Aufschnitt und alles andere, was das Herz begehrt. Es fehlt wirklich an nichts.

Nach dem Frühstück ging es erst mal eine Runde an Deck. Die Nacht war eisig kalt und das merkt man auch noch heute Morgen. Das Deck ist gefroren und wie man sieht, sieht man nichts. Dicker Nebel macht sich ums Schiff breit.

Bereits um 20 nach 9 erreichten wir den Anleger in Amsterdam. Dieser lag sehr zentral hinter dem Hauptbahnhof. Pünktlich um 10 Uhr konnten wir die MS Asara zum Landgang verlassen. Anders als auf Hochseeschiffen erhält man beim von Bord gehen eine Landgangskarte, weil die Bordkarten nicht personalisiert sind. Diese gebt Ihr einfach nach dem Landgang wieder an der Rezeption ab.

Für uns ging es jetzt erst mal Richtung Innenstadt. Eigentlich wollten wir uns die neuen Schaukeln auf dem A’dam Tower anschauen. Da der Nebel allerdings so dick war, machte das heute wenig Sinn. Unser kleiner Spaziergang führte uns durch die Fußgängerzone zum Dom. Der zentrale Platz in Amsterdam. Dort befindet sich Madam Tussauds sowie der königliche Palast.

Direkt neben dem königlichen Palast liegt die neue Kirche. Anschauen war leider nicht möglich, da im Inneren zur Zeit eine Ausstellung über Gandi stattfindet. Eintrittspreis 16 € pro Person. Hinter dem königlichen Palast gibt es ein kleines Shopping-Center –  das Magna Plaza. Hier gibt es einen riesigen Weihnachtsbaum, welcher über dem Eingangsbereich an der Decke hängt.

Weiter ging es zur Westerkirk, auch hier konnten wir leider nicht rein, da die Saison wohl im Oktober endete und die Kirche verschlossen war.

Da es bereits Mittag war, machten wir uns von der Westerkirk aus zu Pancakes Amsterdam. Ein tolles Pfannekuchen Haus auf der Berenstraat. Das kleine Haus bietet gerade mal für ca. 24 Personen platz und da wir in der Mittagszeit dort waren, hieß es erst mal warten. Nach knapp 25 Minuten waren 4 Plätze für uns frei und das warten hat sich gelohnt. Neben leckeren Kakao mit Sahne gab es super Pfannekuchen. Entweder ganz traditionell flach oder eben American Panncakes. Einfach super lecker. Als kleiner Hinweis: zahlen kann man hier ausschließlich mit Karte!

Zurück ging es über den DAM Square zum Rotlichtviertel von Amsterdam. Am Tage sicherlich eher unspektakulär, aber wenn man schon mal da ist, muss man es sich auch anschauen. Es gehört einfach zu Amsterdam dazu.

Auf dem Rückweg schauten wir uns noch die St. Nikolaus Kirche an. Die erste Kirche, welche heute geöffnet hatte. Allerdings auch nur noch knapp 5 Minuten, denn um 15 Uhr wird geschlossen. Wirklich eine sehr schöne Kirche im Herzen Amsterdams.

Am Hauptbahnhof fahren auch die bekannten Hop On Hop Off Busse ab. Wie sollte es anders sein in Amsterdam gibt es das beliebte Sightseeing Model auch auf dem Wasser.

Zurück auf der MS Asara ging es erst mal in die Panorama Lounge, denn gleich ist Kaffeetime. Leckeren Kuchen, Kaffee oder Tee wird hier jeden Tag gereicht.

Abendessen auf der MS Asara

Auch heute verwöhnte uns das Küchenteam wieder mit vorzüglichen Gerichten. Alles war wie immer super lecker und jeder findet hier auch etwas passendes für sich.

  • Vorspeise: Chef Salat | Cajungarnelen
  • Suppe: Wildconsomme | Rote Beetecremesuppe
  • Hauptgang: Gegrillter Butterfisch | Farfalle | Kross gebratene Entenkeule
  • Dessert: Spekulatiusparfait | Schokoladeneis

Grachtenfahrt bei Nacht

Nach dem Essen ging es für uns noch mal von Bord. Die MS Asara liegt bis 23.30 Uhr in Amsterdam, alle Mann an Bord ist immer 15 Minuten vorher.

Den Ausflug haben wir an Bord der Asara beim Reiseleiter gebucht.  Zahlen könnt Ihr die Ausflüge in Bar oder mit EC-Karte.

In Amsterdam haben im Dezember und Januar immer diverse Künstler Lichtkunst in der ganzen Stadt aufgebaut und somit sind die abendlichen Grachtenfahrten besonders attraktiv. Die Grachtenboote haben direkt hinter der Asara festgemacht, sodass wir nach gut 130m die Schiffe erreicht hatten. Je nach Liegeplatz kann der Fußweg auch gut mal 7-8 Gehminuten entfernt sein. Die Lichterfahrt dauerte Rund 1,5 Stunden, aufgrund eines Staus im Kanal wurden darauf knapp 2 Stunden, welche sich alle mal gelohnt haben. Die tollen Lichtinstallationen am und über den Grachten sowie in ganz Amsterdam sind einfach sehenswert. Solltet Ihr im Dezember/Januar hier sein, dürft Ihr Euch das auf keinen Fall entgehen lassen!


Wir hoffen Euch hat der kleine Ausflug nach Amsterdam gefallen. Nächste Woche geht es weiter mit unserem zweiten und gleichzeitig letzten Stopp – Nijmegen.

2017-12-29T20:10:07+00:00 Phoenix Reisen|0 Kommentare

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