Das erste mal waren wir 2010 in Budapest und wollten seitdem schon lange mal wieder dorthin zurückkehren. Mit der DCS Amethyst und der Flusskreuzfahrt ab Passau war dies nun möglich.
Nachdem wir Wien am Dienstag bereits am Abend wieder verlassen hatten, nahmen wir Kurs auf Budapest der Hauptstadt Ungarns. Diese sollten wir gegen 09:30 Uhr erreichen und fuhren somit bei Tageslicht zu unserem Dock hinter der Kettenbrücke.

Vorbei ging es am Parlament, dem Burgviertel, der Fischerbastei sowie der Calvinist Church.

Hinter der Kettenbrücke erreichen wir überpünktlich unseren Anleger. Zeit für uns mal auf der Brücke der DCS Amethyst nach dem rechten zu sehen. Ganz schön viel Technik verbaut. 

Kapitän Puia parkte gekonnt Rückwärts ein und so beginnt unser Abenteuer Budapest.
Wir entschieden uns Budapest auf eigene Faust zu entdecken, da wir schonmal hier waren fiel uns das auch nicht besonders schwer.
Für alle die nicht alleine losziehen wollen, bietet DCS eine Stadtrundfahrt an. Somit könnt ihr alle wichtigen Punkte sehen und erhaltet alle wichtigen Infos von der Reiseleitung. Danach konnte man das schöne Wetter auf dem Sonnendeck genießen mit einem tollen Blick auf Budapest.

Mit der Straßenbahn ging es für uns nun Richtung Parlament. Dort sollte eine Führung starten um sich das 268m lange und 123m breite Gebäude genauer anzuschauen. Die Führung wird auf mehrere Sprachen angeboten, somit auch auf Deutsch, Kostenpunkt ca. 7 € für 50 Minuten.
Wir hatten richtiges Glück und waren nur zu dritt und hatten somit eine private Führung. Ist auf jeden Fall sehr zu empfehlen, man erfährt sehr interessante Dinge. Bekommt Einblicke in die Geschichte Ungarns, deren Herrscher und sieht sogar die Krone des Königs.

Natürlich hat Budapest noch mehr zu bieten als das Parlament. Es sollte weitergehen zum Burgviertel. Von dort oben hat man einen tollen Blick auf die Stadt. Vorbei ging es am Mahnmal „Schuhe am Donauufer“, welches an die gewaltsame Ausschreitung an Juden durch Pfeilkreuzer im zweiten Weltkrieg erinnern sollte. 

Über die 375m lange Kettenbrücke, welche wohl die bekannteste der 9 ungarischen Donaubrücken ist, erreichen wir die Buda Seite.

Mit der Zahnradbahn erklimmen wir das Burgviertel. Kostenpunkt für die Zahnradbahn ca. 5 € inkl. Rückfahrt.

Vom Burgviertel gibt es nun auch den tollen Blick auf die Pest Seite, mit der Kettenbrücke.

In Budapest sieht man sehr viel Militär, welche Gebäude und Fahnen bewachen. Natürlich gibt es auch hier von Zeit zur Zeit eine Wachablösung und genau da waren wir passend auf dem Burgviertel. Wirklich beeindruckend wie Synchron die Wachleute die Wachablösung machen. Mehr dazu gibts bald im Video.

Im Burgviertel liegt auch die bekannteste Kirche von Budapest, die Matthiaskirche. Sie war die erste Kirche auf dem Schlossberg und ist als Teil des UNESCO-Welterbes eingetragen.

Direkt hinter der Matthiaskirche liegt eine weitere Sehenswürdigkeit von Budapest, die Fischerbastei. Die Bastei wurde an der Stelle des mittelalterlichen Fischmarkts von Buda errichtet. Der Name stammt von einer Fischergilde, für die das Monument errichtet wurde.

Auch für die Shoppingfreunde unter euch hat Budapest einiges zu bieten. Alle bekannten Marken sind im Stadtzentrum vertreten und laden zum bummeln ein. Gerade jetzt zur kommenden Weihnachtszeit wird die City durch einen kleinen Markt ergänzt. Neben Glühwein, leckerem Essen gibt es die üblichen Souvenirs.

Wenn man dann schonmal in der City ist, kann man direkt der St.-Stephans-Basilika einen Besuch abstatten. Diese liegt nämlich im Zentrum von Budapest. Die Basilika ist die größte Kirche in Budapest.

Für uns ging es nun zurück auf die DCS Amethyst für eine heiße Dusche und ein leckeres Abendessen. Nur dieser Abend sollte anders werden, die Piraten haben die Amethyst gekapert. Das war nur zu unserem Vorteil, denn auch Piraten wissen wie man kocht. So gab es wieder ein sehr leckeres Abendessen. Fangen wir wieder oben links an:

Ungarischer Langos
Carpaccio von zweierlei Melone mit Schinken und Grissini
Champanger Senf Süppchen
Tilapia-Filet an Linsen-Balsamico -Sauce mit Erbsen-Püree
Zweierlei vom Salzwiesen-Lamm an Rosmarin Jus
Mit Käse gefülltes Sellerie-Schnitzel auf cremiger Kohlrabi und Salzkartoffeln
Rum-Rosinen-Eis mit Mangokompott
Geeiste Esterhazy-Schnitte an Portwein-Kirschen


Das letzte Highlight kommt natürlich noch. Da wir in Budapest erst gegen 20:30 Uhr ablegen, konnten wir die Stadt noch im Glanz der Lichter genießen. So verabschieden wir uns aus der Hauptstadt Ungarns und nehmen Kurs auf Bratislava.

Dir gefällt der Beitrag? Dann teile ihn...