Tag 2 auf unserer Flusskreuzfahrt mit der DCS Amethyst ist angebrochen. Nach einer kurzen Nacht verschlug es uns gegen 8 Uhr ins Restaurant zum Frühstück. Fotos habe ich an dieser Stelle noch keine, aber ich kann euch sagen es gibt nichts was es nicht gibt. Reichhaltig und gut gestärkt konnte der Tag also beginnen. Heute sollten wir gegen 13 Uhr die Mozartstadt Wien erreichen, doch meistens kommt es anders als man denkt. Um kurz nach 9 Uhr überholten wir die Arosa Mia und fuhren in die Schleuse ein, kurze Zeit später traf auch schon der Krankenwagen ein. Wir hatten einen medizinischen Notfall an Bord, die Crew hat super reagiert, alles lief sehr besonnen ab! Wir wünschen an dieser Stelle eine gute Besserung.


Wir standen jetzt zwar in der Schleuse, durften diese aber nicht passieren, weil wir nicht an der Reihe waren. So verließen wir diese wieder und schleusten dann gegen ca. halb 11.  Umso näher wir an Wien kamen, desto besser wurde das Wetter. Der Herbst zeigte sich also von seiner besten Seite.


Kurz vor Wien wurden die Passagiere geben das Sonnendeck zu verlassen. Vielen Dank an Kapitän Puia das wir für ein paar Fotos und Videos auf dem Sonnendeck bis zum anlegen verweilen durften. Die Brücken waren wirklich so tief, das man in die Hocke gehen oder sich einfach auf einen Stuhl setzen musste. Selbst die Brücke der Amethyst war zu hoch, sodass diese eingefahren wurde.

Nach gefühlten 100 Brücken erreichten wir unseren Anleger, ziemlich Zentral in Wien. Wir legten in zweiter Reihe an. Millimeterarbeit des Kapitäns.

Aufgrund das wir nach dem Not-Stopp an der Schleuse länger warten mussten, reduzierte sich unsere Liegezeit in Wien auf nur noch 3 Stunden. Wir beschlossen wenigstens eine Runde mit dem Wahrzeichen Wiens zu fahren, dem Riesenrad. Also ab in die Jacke und gemütlich durch das herbstliche Wien zum Prater.

Der Prater befand sich knapp einen Kilometer vom Liegeplatz entfernt und ist auch einfach per U-Bahn erreichbar, falls man nicht laufen möchte. Nach gut 30 Minuten standen wird auch schon vorm Wiener Riesenrad.

Das Riesenrad wurde im Jahre 1897 zur Feier des 50. Thronjubiläums Kaiser Franz Josephs I. errichtet. Es war damals eines der größten Riesenräder der Welt!. In 15 Wagons geht es auf maximal 64,75m in die Höhe. Von hier oben habt ihr einen wundervollen Blick auf ganz Wien und natürlich auch auf den Prater. Die Fahrt im Riesenrad liegt bei 9,50 € pro Person und dauert ca. 10 – 15 Minuten.

Vom Prater aus machten wir uns langsam wieder auf den Rückweg zum Schiff. Direkt am Prater befindet sich ein Penny Markt wo wir uns mit Getränken für Budapest eigedeckt haben.

Auf dem Rückweg kamen wir noch an der Messe vorbei, ein wirklich schönes Messegebäude haben die Wiener da erbaut.

Um 18 Uhr legten wir dann ab und nahmen Kurs auf Budapest wo wir den Mittwoch verbringen werden. Aber da fehlt doch noch was denkt ihr euch jetzt! Genau das Abendessen. Die Küche der DCS Amethyst hat uns wieder mit kulinarischen Gaumenfreuden verwöhnt. Wir arbeiten uns also wieder von der Vorspeise, Suppe, Hauptgang bis zum Dessert vor.

Morgen geht es  weiter mit Budapest.

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