Nun ist auch schon unser vorletzter Tag auf der DCS Amethyst angebrochen. Neben Bratislava wo wir heute anlegen werden wir noch Weißenkirchen/Melk besuchen, wo unsere Reise dann zu Ende geht.
Das Wetter in Bratislava war nicht mehr das Beste, aber das hält uns ja nicht auf. Insgesamt 3 Stunden sind wir hier vor Ort. Erst dachten wir das wir viel zu wenig Zeit haben, aber selbst nach dem Stadtrundgang hatten wir noch gut 1,5 Stunden Zeit.

Wie an eigentlich jeder Destination lagen wir auch in Bratislava sehr zentral direkt an der Stadt. Da wir nichts weiter geplant hatte, ließen wir es nach Budapest ein wenig ruhiger angehen und wollten uns einfach ein wenig die Altstadt anschauen. Auch hier gibt es sehr viel zu sehen.
Vom Schiff aus waren es gut 10 Minuten zu Fuß, dann standen wir schon in der Stadt. Vorbei ging es an dem Denkmal für gefallene bulgarische Partisanen die für „unsere“ Freiheit gestorben sind. Für welche Freiheit diese allerdings ihr Leben ließen können wir nicht sagen, da es keine Datumsangabe auf dem Denkmal gibt. 

Auf dem Weg in die Stadt fallen die kleinen roten Busse auf.  Diese bieten mehrere Stadtrundfahrten an. Neben der Altstadttour gibt es auch eine Burgtour. Diese sind kombinierbar und direkt bei Fahrer zu zahlen. Preis je Tour günstige 10 €. Es ist aber lediglich eine Rundfahrt und keine Hop On Hop Off Tour, also ihr könnt nicht aus- und einsteigen wo ihr wollt. Dennoch wer schlecht zu Fuß ist, eine tolle alternative. 

Nach kurzer Zeit waren wir also schon mitten in der Stadt. Vorbei ging es am slowakischen Nationaltheater. Es wurde in den 1920 Jahren gegründet und ist somit das älteste Theater in der Slowakei. Gebaut wurde es 1886 nach Plänen der Architekten Ferdinand Fellner und Heinrich Helmer aus Wien. So so Papa Kreuzfahrtblogger ist nebenbei auch Architekt :)?!?

Die Altstadt ist mit vielen Figuren verziert. Der erste Kamerad genannt „der Gaffer“ kam direkt mal aus dem Untergrund und checkte die Lage in der Altstadt. Er ist wirklich sehenswert und gehört zu jedem Gang durch die Altstadt mit dazu. 

Gehen wir nun die Straße ein wenig weiter stehen wir vorm schönen Naci. Dieser Gentelman welcher mit richtigen Namen Ignác Lamár hieß, wurde bekannt da er immer mit Frack, Lackschuhen und Zylinder durch die Stadt ging. Er war oft in der Konditorei Stürzer oder im Cafe Meyer zu finden.

Direkt hinter dem schönen Naci liegt auch schon der Hlavné námestie, zu deutsch, der Hauptplatz. Hier befindet sich auch das alte Rathaus (rechts im Foto) der Stadt Bratislava. Das Rathaus ist das älteste aus Stein gebaute Gebäude der Stadt. Heute befindet sich darin das Stadtmuseum. Direkt vor dem Rathaus und links im Foto befindet sich der Maximiliansbrunnen welcher 1572 auf Anweisung des Kaisers Maximilian II. errichtet wurde.

Auf dem Hauptplatz findet auch der Weihnachtsmarkt statt, ein paar Hütten sind bereits am alten Rathaus zu finden. Der Weihnachtsmarkt findet meistens von Mitte November bis kurz vor Heiligabend statt. 

Die gesamte Altstadt hat viele kleine Geschäfte, Cafes, Bars und Restaurants welche zum bummeln und schlemmen einladen. Die meisten Geschäfte sind Souvenirläden welche sich beim Sortiment kaum unterscheiden.
In der Mitte des Fotos sieht man das Michaelertor. Es ist das einzige noch existierende Tor der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Im Turm befindet sich heute eine Waffenausstellung.

Gehen wir nun durch das Tor befindet sich links direkt das schmalste Haus in Bratislava. Es hat nur eine Breite von 1,30 m. 

Durch viele kleine Gassen ging es zum nächsten Ziel, dem Martinsdom.

Der Martinsdom ist das größte Kirchengebäude in Bratislava und wird seit 2008 vom Erzbistum Bratislava genutzt.

Für uns ging es nun zurück zum Schiff, Kaffee trinken und ein wenig ausruhen. Budapest am Vortag war schon sehr anstrengend. Die DCS Amethyst lag Seelenruhig am Anleger. Leider war das Wetter ja nicht so toll fürs Sonnendeck.

Gegen 16:15 Uhr hieß es dann leinen los mit Ziel Weißenkirchen. Kurz nachdem ablegen passierten wir die Brücke des Slowakischen Nationalaufstandes. Sie ist die bekannteste der 5 Donaubrücken von Bratislava. Die Brücke hat eine Gesamtlänge von 430 m und wiegt insgesamt 7.537 Tonnen. Im Jahr 2001 wurde sie zum „Baumwerk des Jahrhunderts“ erklärt. Die Attraktion ist sicherlich das in 80m Höhe gelegene Restaurant sowie der auf 94 m Höhe errichtete Aussichtspunkt. Von hier gibt es einen tollen Blick auf die Stadt.

Nach der Brücke ist in Fahrtrichtung rechts noch die Burg von Bratislava zu sehen. Die kann man entweder zu Fuß (ca. 15 min vom Zentrum aus) oder mit dem kleinen roten Bus erreichen. Die Burg sowie der Garten kann besichtigt werden. 

Da wir auf dem Weg nach Weißenkrichen/Melk wieder Wien passieren wurde der Schornstein schonmal auseinander geklappt. Wir wollen ja schließlich nicht irgendwo hängen bleiben. 

Wir hoffen euch hat der kleine Ausflug nach Bratislava gefallen. Falls ja dürft ihr den Beitrag gerne teilen und weiterempfehlen. Verpasst auch nicht unseren letzten Teil der Flusskreuzfahrt mit der DCS Amethyst.

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