Costa Favolosa: Bergen

Der Wetterbericht sagte nichts Gutes für Bergen voraus. Der erste Blick aufs Deck zeigte, das sich der Wetterbericht diesmal nicht geirrt hat. Wind und Regen schossen nur so übers Deck. Wir entschieden uns erst mal zu frühstücken und ein wenig abzuwarten.
Gegen 11 Uhr entschlossen wir uns dann doch von Bord zu gehen. Regenjacken waren angezogen, feste Schuhe ebenfalls, nur Fabian wollte auf seine kurze Hose nicht verzichten. Somit ging es dann für uns in den Regen Bergens. Am Hafenausgang könnt Ihr Euch erst mal mit Stadtplänen eindecken. Schließlich will man ja wissen wo es lang geht. Direkt im Hafen gibt es mehrere Anbieter für Hop On Hop Off Busse, welche Preislich bei um die 30 € pro Person lagen. Da das Zentrum mit dem Fischmarkt nicht allzu weit entfernt war, liefen wir einfach dort hin. Wenn man gemütlich läuft, dauert es knapp 20 Minuten bis ins Zentrum. Die Straße zum Zentrum war gesäumt von Souvenirläden. Diese ließen wir allerdings erst mal links liegen, da unser Ziel der Fischmarkt war.

Die Auswahl am Markt war riesig! Wir glauben, frischeren Fisch werdet Ihr nirgends bekommen. Ein Lachsbrötchen für knapp 7 € musste natürlich probiert werden – einfach super lecker! Bezahlen könnt Ihr übrigens überall per Kreditkarte.

Mit der Floibahn auf den Floyberg

Als gegen Mittag der Regen aufhörte und sich die Wolken ein wenig nach oben verzogen hatten, ging es für uns zum Talstation der Floibahn. Für 90 NOK bekommt Ihr ein Ticket für die Hin- & Rückfahrt. Aufgrund des schlechten Wetters war auch nichts los und wir konnten direkt durchgehen und hochfahren.Oben angekommen genossen wir den Blick auf Bergen, allerdings schoben sich immer wieder Wolken vor die grandiose Aussicht, sodass die Fotos leider nicht so schön geworden sind. Dennoch denken wir bekommt Ihr einen tollen Einblick auf den Berg Floyen.Von hier oben traten wir auch den Rückweg zur Costa Favolosa an. Der Regen hatte mittlerweile auch wieder eingesetzt. Also rein in die Bahn und ab ging es wieder zur Talstation.

Auf dem Weg zurück zum Schiff sind wir noch mal kurz abgebogen in das Hanseviertel Bryggen.  So stellt man sich irgendwie eine Stadt in Norwegen vor. Holzhäuser so weit das Auge reicht, enge idyllische Gassen mit Holzboden und kleinen Geschäften. Allerdings waren die Preise in den Läden deutlich im oberen Bereich angesiedelt.

Fahrt durch den Fjord

Pünktlich zum ablegen klarte der Himmel auf und die Sonne scheinte wortwörtlich über alle Berge. Mit dem Lied „Time To Say Goodbye verließ die Costa Favolosa den Hafen von Bergen. Jetzt kam allerdings das eigentliche Highlight, die Fahrt durch den Fjord von Bergen.Nach 20 Minuten passierten wir die Askøy Brücke, welche Bergen mit Askøy verbindet. Der Blick auf die tolle Landschaft, mit den kleinen Bootsanlegern, den schönen Häusern, dazu das super Wetter war einfach traumhaft. Man konnte gar nicht genug davon kriegen.

Bis viertelvor 10 saßen wir noch am Heck und genossen das warme Sommerwetter auf der Nordsee in Richtung Kristiansand, bis die Sonne im Meer versunken war. Dies war auch der einzige schöne Abend der Kreuzfahrt.

Weiter geht es mit unserem Ausflug in Kristiansand mit der Sedestalbahn, eine alte Dampfeisenbahn von 1896.

2017-08-20T11:52:55+00:00 Costa Kreuzfahrten|0 Kommentare

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